Portfolio

Kind sein ist kein Zuckerschlecken

Ein Theaterprojekt über Kindheiten, Trennungen und süsses Leben.

Kindsein ist kein Zuckerschlecken. Ein Generationentheaterprojekt in Lustenau mit Recherche, Schülerinnen, Lehrlingen, Erwachsenen.

Eine Reise nach Izmir / Denizli und vielen Interviews.

 

Inszenierung und künstlerische Leitung / Brigitte Walk

Recherche und wissenschaftliche Beratung: Mag.Faime Alpagu

Choreographie / Silvia Salzmann

Autor / Amos Postner

Musik / Martin E.Greil

Ausstattung / Petra Künzler Staudinger

Profi-Schauspieler: Suat Ünaldi

Kommunikation / sägenvier designkommunikation

Assistenzen / Marina Rützler

Produktionsleitung: Nicole Wehinger 

How many more times…

Ein Tanzstück über Körper, Zeit und Augenblicke.

‚How many more times….’ geht der Zeit auf die Spur und stellt die Frage nach der Endlichkeit in

Zeiten der menschlichen Sehnsucht nach dem Unendlichen.

Wie oft noch ? Woran wird erinnert ?

Es tanzen fünf Frauen unterschiedlichen Alters. 

Für alle gibt es Erinnerungen, Geschichten und Gewohnheiten in ihrem Leben, die sich entweder ähneln oder sehr unterschiedlich sind. 

Im Zusammenspiel der Tänzerinnen entwickeln sich immer neue Situationen und Momente, die diesen persönlichen Geschichten entsprechen.

Schichten werden freigelegt und Blicke gerichtet auf das Individuelle ebenso wie auf mögliche gemeinsame Geschichten und Fragen. 

Die Zeit lässt sich in keinem Lebensabschnitt festhalten.

Das Stück wird choreographiert von der Vorarlbergin Renate Graziadei. Im Kollektiv ‚laborgras’ aus Berlin arbeitet sie  international als Choreographin und Tänzerin. 

‚How many more times….’ ist ihre erste Arbeit in Vorarlberg und – angeregt durch die Zusammenarbeit mit walktanztheater.com – auch die erste Inszenierung von 

‚laborgras’ mit theatralen Elementen.

Choreographie Renate Graziadei / laborgras / Berlin

Dramaturgie Arthur Stäldi / laborgras / Berlin

Tänzerinnen Maartje Pasman / Niederlande / Wien

Brigitte Walk / walktanztheater.com / Vorarlberg

Elisabeth Orlowsky / kunstgriff / Wien

Natalie Fend / Vorarlberg / Wien

Simea Cavelti / Schweiz, Frankreich, Marokko

Ausstattung Alina Rosalie Amman / Vorarlberg / Wien / Berlin

Musik Martin E.Greil / Vorarlberg

Fotos Mark Mosman / Vorarlberg

Technik Matthias Zuggal / Vorarlberg

Produktionsleitung Nicole Wehinger / Vorarlberg

Design sägenvier designkommunikation 

On the road

ON THE ROAD – JUGENDLICHE IN FORSCHUNG UND ACTMENT

Ein interkulturelles Reisetheaterprojekt über Migrationsgeschichten

 

FORSCHUNG – REISE NACH SINOP – THEATERPREMIERE

Was erzählen Migrantinnen und Migranten der ersten und zweiten Generation über ihre Lebensentwürfe, Träume und ihre Heimaten zwischen Vorarlberg und der Türkei. Was davon bewegt die Jugendlichen der heutigen Generation.

Wo komm ich her. Wo bin ich. Wo will ich hin.

Jugendliche aus Lehre und Beschäftigungsprojekt treffen auf Schülerinnen und Schüler aus Handelsakademie und Gymnasium sowie auf jugendliche Flüchtlinge aus Afghanistan, gemeinsam werden Interviews mit migrantischen Familien, Zeitzeugen und Jugendlichen entwickelt, um lebendige Porträts von Menschen zu bekommen. Hintergrund sind das Jubiläum zu ‚50 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei’ und die neuesten Forschungen zur sogenannten ‚Gastarbeiterroute’. Was Teil der lokalen Historie ist, kann nun auch befragt werden für ein kollektives Gedächtnis. Aus dieser Beschäftigung entstehen lebendige Begegnungen, die durch künstlerische Arbeit vertieft, reflektiert und umgewandelt werden in Kunstproduktion. Sowohl die Inhalte als auch die Erfahrungen werden in Schreibwerkstätten, szenisch-performativer Arbeit und filmischen Dokumenten nochmals befragt und in theatral-performative Szenen verwandelt.

REISE IN DIE TÜRKEI

Von 14.2. bis 21.2.2016 reist eine Gruppe von Jugendlichen und Erwachsenen in die Türkei und besucht Kaynasli, Ayancik und Sinop auf den Spuren der türkischen Migration.

Das moderne Sinop an der Schwarzmeerküste

REISEBLOG: http://projekt-ontheroad.blogspot.co.at

 

TEAM

Fachliche Begleitung: Fatih Özcelik

Inszenierung: Brigitte Walk

Ausstattung: Elisabeth Pedross

Choreographie: Anne Thaeter

Schreibwerkstatt: Brigitte Herrmann

Film: Bayram Özer

Musik: Martin E.Greil

Technik: Matthias Zuggal

Produktionsleitung: Nicole Wehinger

Fotos: Mark Mosman

Grafik: sägenvier designkommunikation

Ferdinand Baum & Die Reise des Herrn Kleinmann

Ferdinand Baum lebt nach 100 Regeln, die ihm helfen, in seiner Welt des Schmuggelns zu überleben. Doch ein Mord bei einer Übergabe, eine mysteriöse Fremde, in die er sich verliebt, eine geheime Organisation und ein altes Amulett scheinen seine Regeln außer Kraft zu setzen. Ferdinand verdient seinen Lebensunterhalt, in dem er Waren von Liechtenstein und der Schweiz nach Österreich und Deutschland schmuggelt. 

Online erhältlich:
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Annisas Flügel

Annisa wird in Afrika von einem deutschen Paar adoptiert und nach Europa gebracht. Sie beginnt ihre Reise auf der Suche nach einem Weg, das Leben frei von Beeinflussung zu leben. Dabei trifft sie auf unterschiedliche Menschen, die Annisa in ihre Weltanschauung von richtig oder falsch ziehen wollen. Als ihr Bruder als Flüchtling ebenfalls in Europa ankommt und in einen mysteriösen Banküberfall verwickelt wird, nimmt Annisas Reise eine abrupte Wendung, bei der sie sich in Lebensgefahr bringt. 

 

Die sieben Steine

Dorsis, die idyllische Kleinstadt am Erdensee wird abrupt aus ihrer Rechtschaffenheit gerissen, als die seit Jahrhunderten verschwunden geglaubten Platten auftauchen. Von Jerusalem über Kairo gelangen sie ausgerechnet in die Hände der Pümmele Brüder. Für die Titelfigur und seine Vertraute beginnt ein Kampf gegen die Zeit und das Chaos, denn mit dem Fund der Platten scheint auch das Mysterium um die damit im Zusammenhang stehenden Doloris Rollen aufklärbar. Ein futuristisch anmutender Roman, der von prägnanten Charakteren getragen wird, die sich in einem eingängigen Ambiente teilweise an Fantasieorten, teilweise an realen Orten bewegen.

Soum

S.o.u.m. Sonic Speres of unceptured memories: Martin Greil „S.o.u.m.“, Milcressort Göfis, 13.03 – 01.05.2015 Diese erste Ausstellung im neuen Jahr 2015 ist auch eine Premiere! Zu erstmal präsentiert milK_ressort eine Ausstellung, in deren eigentlichen Mittelpunkt der Sound und als begleitende Metapher eine Installation steht. Auch dafür eignet sich der fensterlose Raum im milK_ressort hervorragend. Mit Martin Greil haben wir einen Künstlerfreund gebeten mit …. „S.o.u.m.“ Sonic spheres & uncaptured memories, (late 70′s early 80′s) für diese Kunst(form) in das milK_ressort, eine tolle Vorgabe zu geben. In der Soundinstallation „S.o.u.m.“ rekonstruiert lt. M. Greil einen Geräuschteppich, welcher ihn zurück in seine Jugend führt. Eine Erinnerung einer idealen Schlafsituation. Geborgen, ohne Ängste oder Pflichten, damals trifft S.o.u.m. auf einen erfahrungserfüllten Menschen der Gegenwart. Ein Versuch, alles Wissen mit Ecken und Kanten der letzten dreißig Jahre wieder auf diesen einen Moment im Frühling der späten 70iger, Anfang 80iger zu reduzieren. „Wie klingt eine Erinnerung?“ Ist wohl die Kernfrage dieser Installation. Zugegeben sind Erinnerungen eines jungen Menschen eher zu sehr romantisiert beziehungsweise schön gezeichnet. Zufall oder Schicksal, das Glück zu haben, in einem behüteten Umfeld aufwachsen zu können spiegelt im ersten Hören eine heile schöne Welt. Doch gibt es jene wirklich? „Ist es möglich, dreißig Jahre später den gleichen Moment zu kreieren?“. Greil hinterlässt hier Spuren seiner Reise. Er reduziert Sound bzw. Ton zu einem möglichen Szenario seiner Vergangenheit. Hinterlässt aber unabdingbar einen Fingerabdruck seiner Erfahrungen im menschlichen Werdegang. Seine Erziehung, die Lehre und das Begreifen der umliegenden und fesselnden Verbindungen sozialer Strukturen, Politik, Medien und vieler mehr fließen unweigerlich in einzelnen Schichten zurück in die Installation. „Der Zuhörer bzw. Besucher ist unvermeidlich Teil der Ausstellung. Er belegt den Raum mit seinem Körper. Er verändert den Lauf des Schalls durch seine reine Präsenz, er verändert den perfekten Moment – oder ermöglicht er ihn?“. „Wie klang Regen in den Siebzigern?“ hinterfragt Greil. Er meint zu wissen, es habe viel mehr geregnet. Bei den Vorbereitungsarbeiten zur Ausstellung ergaben sich die letzten Frühlinge sehr wenige Möglichkeiten, jene acht Stunden in einem Stück zu recorden. „Hat sich die Erinnerung getäuscht? Es wird erforscht, ob jene Vergangenheit durch Klimawandel so wieder herstellbar ist“. Je mehr Greil in seiner Arbeit reduziert, je mehr findet er offene Stellen im Raum, welche ungehört dennoch Klang in seinem Kopf erzeugen. „Ob man findet*, wonach ich gesuchte habe, überlasse ich dem Zuhörer. Man sollte sich Zeit nehmen. Am besten acht Stunden. Darum steht ihm Raum ein Bett. Gute Nacht“ 

Look at me know… Stein

LOOK AT ME NOW AND HERE I AM. Ein Porträt der denkenden Gertrude Stein. Aus Klang Bewegung Sprache Mit Beispielen von leichter Wiederholung. Mit drei Perücken. Mit der Ernsthaftigkeit der Zuneigung. In einem großen leeren Raum. Die amerikanische Schriftstellerin Gertrude Stein lebte von1874 bis 1946 in Paris. Sie entwickelte in ihrem Schreiben einen hermetischen, musikalisch-repetitiven Stil und wurde mit ihren formal radikalen Texten zu einer zentralen Figur der literarischen Moderne. Als Kunstsammlerin initiierte sie in ihrer Pariser Wohnung wöchentlich stattfindende Salons. Zu ihren regelmäßigen Gästen zählten Pablo Picasso, Ernest Hemingway, F.Scott Fitzgerald, Henri Matisse und viele andere Vertreter_innen der künstlerischen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts. Mit Picasso verband sie darüber hinaus eine langjährige Freundschaft. Aus dieser Freundschaft heraus entstanden gegenseitige Porträts – ein Gemälde und drei Texte. Für LOOK AT ME NOW AND HERE I AM laden eine Schauspielerin, ein Tänzer und ein Musiker ebenfalls zum Portraitieren, zum Zeichnen oder Schreiben, ein und nähern sich dabei dem unorthodoxen Arbeiten Denken Sein von Gertrude Stein. Team Inszenierung: Franziska Henschel / D Ausstattung: Katharina Pia Schütz / D Dramaturgie: Benjamin van Bebber / D Choreographie: Anne Thaeter / A / D Schauspielerin: Maria Fliri / A Musiker: Martin E.Greil / A Tänzer: Alexey Dmitrenko / CH Technik: Matthias Zuggal / A Bauten: Roland Adlassnigg / A Assistenzen: Nicole Wehinger / Lisa Suitner / A Produktionsleitung: Brigitte Walk Fotos: Mark Mosman Grafik: sägenvier designkommunikation Produktion: walktanztheater.com 

Darkness

Braves und Bavel machen sich auf den Weg. Es ist dunkel geworden um sie herum. Braves stellt Fragen. Er versucht, die Zeit zu verstehen. Bavel kennt die Antwort – so denkt er. Jene ist nicht ganz einfach zu verstehen. Im Dunkeln sind sie alleine mit ihrer Zeit. Kein Weg, kein Freund, keine Familie. In einer soundbasierenden Klang- und Liveperformance stellt sich Martin E. Greil die Frage nach der verloren gegangenen Zeit. In einer Welt der Überinformation scheint Zeit leicht vergeudet zu werden. In einer Zeit, in der sich der Mensch mehr und mehr in Abhängigkeit bringt, erhält Zeit eine neue Bedeutung. Sound & Text Martin E. Greil Text Vocals & Video Armin Sengenberger Technik Martin Rein TiK Dornbirn Jahngasse 10 06.05./07.05.2016

Hüllenmenschen

Hülle (typische Verbindungen, computergeneriert):Sterblich. Linear. Konvex. Körperlich. Leer. Abgeschlossen. Leblos. Dünn. Wer steuert? Wer sitzt auf der anderen Seite und designt meine Entscheidungspfade? Maschine Mensch Gott Internet? Die Wahrnehmung von Optionen ist von vornherein eingeschränkt. Irgendwo existiert ein detailliertes Profil von mir, ein Protokoll meiner Interessen. Punkte sammeln beim Geld ausgeben. Aufs Benutzerprofil zugeschnittene Konsumangebote erhalten. Vorschläge erleichtern die Suche. Datenschutz, gläsern sein will keiner, aber es ist nicht schlimm. Schließlich habe ich nichts zu verbergen. Wenn ich Angebote erhalte, kann ich selbst entscheiden, ob ich sie wahrnehme. Die Optionen wurden von etwas Anderem festgelegt. Dass es A, B oder C geben könnte, kommt mir nicht in den Sinn. Fehlt mir dazu die Zeit? Oder fehlt mir der Sinn? Eine Sprach- und Klangwolke aus Gedanken und Ideen begleitet ein unauffälliges Geschehen auf der Bühne. Protagonisten werden Zuschauer und Marionetten ihnen fremder Konzepte. Musik löst sich ab mit Bildern. Bildern lösen sich ab mit Handlungen. In einem abstrakten Konvolut aus Audioaufnahmen, geäußerten Ideen, begründeten Vermutungen und Gedankenklängen durchleben Hüllenmenschen eine ganz und gar unepische Reise auf der Bühne. Alltägliche Handlungen werden dargestellt und durch begleitenden akustische und optische Eindrücke in völlig neue Kontexte gestellt. Oder sind die Handlungen am Ende gar nicht so alltäglich, wie sie scheinen? In Ihrer neuen Performanceproduktion untersucht Aspara die Entfremdung von der Wirklichkeit in einer Welt, in der Wahrhaftiges nicht mehr greifbar ist. Haben wir den Kontakt dazu verloren? Oder wurde er uns genommen? Eine Audio- und Schauspielperformance von und mit Martin Greil (Audio & Musik) und Armin Sengenberger (Schauspiel)

 

Tac Lol Sonic Arts

Eine „Sonic Arts“ Installation zum Thema der stetigen Reduktion unserer Kommunikationsart bzw. Sprache durch digitale Medien. Englisch: TAC-LOL A sonic installation to question the ongoing process of reduction in our language with contemporary communication media. Martin e Greil is a composer, sound artist/musician and studied music at Paul McCartneys Pop Uni LIPA. Since 1999, he has been involved in dozens of CD productions and performances. His Sonic Artwork appeared on CDs next to artists such as Yoko Ono, Lee Ranaldo (Sonic Youth), Will Sergant (Echo and the Bunnymen) or Colin Fallows (ArpArp). Greil taught Sonic Arts at the John Moores University Liverpool and at the FH Dornbirn. He is equally active as a composer in the fields of dance, video, film, music and sonic art. He co-founded the ASPARA Company www.aspara.org. In 2006 he was founder of the Performinc Arts Center TiK in Austria. 

Earth 1.0

„Er ist Angstbeißer. Er ist nachtaktiv, Einzelgänger, außer in der Fortpflanzungszeit. Einige verhalten sich aggressiv, wenn sie bedroht werden. Um sich vor Angriffen zu schützen, werfen sie sich auf den Rücken und stoßen schrille Schreie aus. Der Hamster liebt sein Rad. Als der Hamster erwacht, blinzelt er. Er reibt sich den Schlaf aus den Augen, schmatzt und gähnt herzhaft. Anschließend stapft er in seine Badeecke, uriniert und nimmt eine Dusche. Er kocht sich einen Kaffee, liest beschwingt die Morgenzeitung. Die Sonne strahlt durch sein Gitter, Staubteilchen in der Luft werden angeleuchtet, er schreitet durch Lichtbahnen. Und dann, nichts wie ab ins Rad. Ein guter Tag, kein Zweifel. EARTH 1.0 Aspara Company begibt sich in Ihrem neuen Stück auf eine Reise in kafkaeske Abgründe. Mit literarischen, schauspielerischen und musikalischen Mitteln, mit Bild, Bewegung und Bewusstsein untersuchen sie die Frage nach dem Hamsterrad. Oder ist es ein Menschenrad? Ein Menschenrad der Freude, der Kreativität, des Leidens? Du drehst das Rad, so ist es doch. Oder dreht das Rad dich? Das Problem ist, wenn Du dich ständig bewegst, kann der Traum nicht zu dir kommen. Und dann ist da natürlich noch das Thema des letzten Males, das uns alle begleitet, jeden Tag und jeden Moment, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Und schließlich erwachst Du und fragst dich, wie viel Hamster steckt eigentlich in Dir? Der künstlerische Leiter Martin Greil schickt seine Truppe bestehend aus Harald Kräuter, Thomas Vigl, Sophie Paratte, Reinhard Kräuter, Martin Rein, Armin Sengenberger und Esther Leiggener auf, vor oder hinter die Bühne, in jedem Fall aber in ein abenteuerliches, sensorisches Performancerennen. Wer sich auf einen jeweils einzigartigen, inspirierenden Abend einlassen möchte sollte unbedingt gleich ein Ticket buchen. 

Soundtrack für Christiane F. Kinder vom Bahnhofszoo

Die Geschichte der Christiane F. steht stellvertretend für viele andere Schicksale von Kindern, die in der Öffentlichkeit erst als Drogentote zur Kenntnis genommen werden. Die tragische Geschichte von Christiane F. wiederholt sich in vielen Städten und Dörfern zehntausendfach…Besetzung: DarstellerInnen: Sandra Selimovic, Charly Vozenilek, Dorrit Aniuchi – Kogler, Robert Kahr. Musik, Video: Martin Greil Konzept, Regie: Karl Wozek 

4/4

Eine Tanz- und Mediaperformance um Bienen, Spiegel, Cha Cha Cha und Mozart’s Requiem Reloaded In ihrer neuen Tanz- und Mediaperformance 4/4 forschen die KünstlerInnen der Aspara Company in ihrem privaten Umfeld und untersuchen alltägliche Ereignisse, Begegnungen und Entdeckungen auf deren Verbindungen und Unterschiede. In vier Akten zeigt Aspara mit Tanz, Sound, Musik und Text verschiedene Perspektiven auf, würfelt Positionen neu und stellt dabei die Frage: „Was währe, wenn…?“ 

Soundlandschaft

Mit außergewöhnlichen Einlagen überraschte die Aspara Performance Gruppe am Sonntag, 19. August 2012, die Badegäste am Alten Rhein. Zum Thema „Sehen“ inszenierte Regisseur Martin Greil, der unter anderem bei Beatle Paul McCartney studiert hatte, mit einfachen Mitteln eine Landschaftsaufführung. Ausgangspunkt der Aufführung war der Grillplatz bei der Liegewiese. Dort bauten die Tänzerinnen Kasandra Hipp, Birgit Hauck, Martina Hämmerle und Brigitte Theisen spielerisch eine Klanginstallation mit Windfahnen. Diese Landschaftsklangkulisse wurde von Kontrabassist Andreas Amann und Gitarrist/Sänger Harald Pirker gekonnt untermalt. Aus der Ferne auf einem Schlauchboot ertönten zwei Saxophone, gespielt von Harald Kräuter und Sandra Witzemann. Überdimensionale Augen erschienen und verließen den Protagonisten, die Hauptfigur, welche im Stück nicht bereit war, die Landschaft am Alten Rhein genau zu erkunden. Boote wurden bestiegen und die Aufführung auf dem Wasser fortgesetzt. Das Floß auf dem Alten Rhein wurde für kurze Zeit zur neuen Performancebühne, auf der die Tänzerinnen eine fantastische Tanzeinlage boten. Zurück ging die Reise über die Liegewiese mit Saxophonisten, Schauspielern und Tänzern zum Ausgangspunkt am Grillplatz. Über eine Stunde schaffte es die neunköpfige Truppe der Aspara Company, den Alten Rhein zum Schauplatz eines Kunstprojektes werden zu lassen. Dabei wurden die irritierten Badegäste selbst Teil der Performance. 

Clic de Souris

Clic de Souris : Aspara Company setzt die erfolgreiche Performance Installation „Feuerlöscher“ aus dem letzten Jahr fort und präsentiert die thematische Weiterentwicklung „Clic de Souris“ Die Performance Produktion „Feuerlöscher“ setzte sich im letzten Jahr kreativ mit jenen Aspekten des Lebens auseinander, die Entwicklungen ausbremsen. Also Umfeldern, die Spontaneität dämpfen, seien sie biologischer, kognitiver oder kreativer Art. Vor allem aber natürlich mit den Feuerlöscher-Menschen, also Stoppern der Entwicklung, den ewig Gestrigen, jenen, die kreative und emotionale Entwicklungen ab- und ausbremsen. Mit „Clic de Souris“ baut Aspara die Idee nun weiter aus. Eine auf drei Vorstellungen verteilte Performancereihe wird dabei neben dem Zufall als Konstante bei jeder Aufführung jeweils ein anderes künstlerisches Ausdrucksmittel als Schwerpunkt setzen. Die erste Vorstellung konzentriert sich im Ausdruck auf Tanz (Leitung: Sophie Paratte), die zweite auf Schauspiel, Text und Musik (Leitung: Armin Sengenberger, Martin Greil), und die letzte Aufführung wird schließlich in Form einer interaktiven Sound- und Digital-Installation stattfinden (Leitung: Martin Greil, Armin Sengenberger). In dichten audiovisuellen, szenischen und musikalischen Darbietungen zeigt Aspara Company eine Performance-Installation, die unterhaltsame, nachdenkliche sowie überraschende Einsichten und Bilder über Abhängigkeiten als auch die Natur des Neuen bereit hält. Aspara Company ist eine in Dornbirn ansässige Performance Company. Die Produktionen werden von den Akteuren gemeinsam erarbeitet und stellen einen eng ineinandergreifenden Genre-Mix aus Musik, Tanz, Theater und modernen multimedialen Elementen dar. Thematisch befasst sich Aspara traditionell mit verschiedenen Fragestellungen des Menschseins, Inspiration und alternativen Denkweisen. Weitere Informationen auf http://www.aspara.org 

Soundscape of Hope

Lange Nacht der Kirchen Audiovisuelle Klanginstalation zur langen Nacht – Komposition Martin E Greil, Technik Martin Rein 

Pflasterkörper

Eine multimediale Auseinandersetzung mit Verbindungsschmerz und Körperpflasterei aus Sicht der Aspara Company: „Dort, wo sich Wunden öffnen, werden Pflaster gebraucht.“ Die hohe Geschwindigkeit unseres Lebensrhythmus erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Durchhaltevermögen. Aspara stellt sich die Frage wie der Körper als irdisches Gefäß mit den multiplen Verbindungen unserer komplex verknüpften, schnellen Welt umgehen kann. Diese ständig neu entstehenden, sich umformenden und wieder lösenden Verbindungen, die in uns und um uns herum existieren, werden zum zentralen Thema dieser FilmPerfomance. „Du sollst kein Pflaster für deine Seele verwenden.“ Eingebettet im hektischen Treiben des Alltags und betäubt von einer automatisierten Gesellschaft, vergessen und ignorieren wir all zu schnell unsichtbare Verletzungen. VerbindungsReibungsSchmerz lässt uns bluten. Wundheilung auf unbekannt verschoben. Wie reagiert unsere Seele – freiwillig oder unfreiwillig – auf diese Risse, Verschiebungen, Verletzungen? Was passiert mit unserem Körper, was mit diesem ursprünglich unbefangenen Wesen unserer irdischen Existenz? Aspara beschreitet in einer surrealen Performance gepflasterte und ungepflasterte Wege. 

Kafka & Band

Ein Affe wird in der Wildnis eingefangen und mit einem Schiff nach Europa gebracht, um dort verkauft zu werden. Im engen Schiffskäfig unter Deck wird ihm klar, dass ihn nur eines retten kann: er muss ein Mensch werden … Kafkas vielleicht bekannteste Erzählung als schräges und kurzweiliges Musiktheater. Eine schwarzhumorige Satire auf unsere Zivilisation mit nicht von der Hand zuweisenden Parallelen zum Kulturbetrieb, frei nach dem Titelsong: Saufen oder ersaufen. Regie Jürgen Gallus, Musik Martin Greil, Produktion Theater Wagabunt 

JEDERMANN das Spiel vom Sterben des reichen Mannesnach Hugo von Hofmannsthal

Der Tod macht klar, um welche Werte der Mensch ringen muss, wenn sein Leben Sinn bekommen soll. Jedermann verkörpert das Idealbild eines überaus reichen Mannes, der glaubt, sich jeden Wunsch mit Geld und Macht erfüllen zu können. In diesem Bewusstsein lebt er engstirnig und ohne Skrupel sein Leben. Es spielen: Roman Binder / Robert Kahr Musik-Mix / Geräusche: Martin Greil Regie: Karl Wozek 

On the Road, walktanztheater.at, Lustenau 2016  

Darkness, Multimediaprojekt, Aspara Company, Tik 2016

LOOK AT ME NOW AND HERE I AM., Walk Tanztheater, 2015

S.o.u.m. Sonic Speres of unceptured memories, Milcressort Göfis, 2015

Hüllenmenschen, Aspara Company, TiK Dornbirn, 2015

Earth 2.0, Montagehalle Dornbirn, Oktober 2014

Just one World, 2014/20, in Kooperation mit Aspara Company uva., 2014

Macht Schule Theater, Anderst Sein, Theater Wagabunt im TiK, 2013/14

mi-Ku-ra #1 / 2013, Milk Ressort, Göfis, Mai 2013

…stirbt der Bien…………stirbt der Mensch…, Milk Ressort, Göfis, Dezember 2013

4/4, Aspara Company, www.asapra.org, 2013

Man sollte dagegen sein, Theater Wagabunt, 2013

Supermex, Theaterwagabunt, 2013

Macht Schule Theater, Mund aufmachen, BMUKK 2012/13

Mydaozän, TiK Dornbirn, 2012

Soundlandschaft, Bregenz, Dornbirn, Lustenau 2012

Adressat unbekannt, Theater Wagabunt, 2012

Alois Kabel Performance, Aspara Company 2011

Salty Slickers CD Präsentation ORF 2011

Kafka’s Band CD Präsentation, TiK Dornbirn 2011

Kafka&Band, Theater Wagabunt, TiK Dornbirn 2011

Kunibert Kinderstück Theater Wagabunt 2011

Aspara Projekt Blured, TiK Dornbirn 2011

TaK LoL – Soundinstallation, TiK Dornbirn, 2010

Jedermann, Theater Wagabunt, TiK Dornbirn 2010

Salon d’amour“ im Magazin 4, Aktionstheater Ensemble 2010

Die letzten Tage der Menschheit, Theater Wagabunt2010

Jeder der Schneemann, Theater Wagabunt, Vorarlberg 2010

Christiane F., Dschungel Wien, 2010

Cherrutie, Spielboden Dornbirn 2009

V-Dance, www.aspara.org, interaktive Sound Project, Internet 2009

Aspara Readingperformance, Tik Dornbirn 2009

Spiel mit dem Zufall, Dance/Video/Sound performance, Remise Bludenz, Austria 2008

Pflasterkörper, Multimedia Sound and Dance Performance, TiK Dornbirn 2008

Lambda, Interaktive/Acting/Dance/Musicperformance, TiK Dornbirn 2007

Geisha, Video/Dance/Music perofrmance, TiK 2006

Trilogy, TiK Dornbirn 2006

Hikikomori, Computer and Education, Sound collage, TIK Dornbirn Austria 2006

Karren Frequency, Liverpool Biennial of Contemporary Art, UK 2004/5

Zap Sound track, CD, Aspara, Österreich 2004

Humanoscape, Theatre de l’Usine, Geneva, CH, 2003, UK 2004

RADIO REMOTE CONTROL, Feedback, Liverpool Biennial of Contemporary Art, UK 2002

Impuls Festival, Sound Installation Rappenlochschlucht, www.impuls.at, AUT, 2002

Feedback, International Centre of Arts, Cybersonica Festival, London 2002

Sounds from near and Far, National Academy of Arts, Sofia, Bulgarien 2002

Bear Variation II, Improvisation, Performance, The Brewery, Liverpool, UK 2002

The Mono Chamber, Text/Autor, Artistic Director, Sound track, Tour CH, AU UK,2002

Ars Vita Est CD, Limited edition CD, E Sonic Music, Dornbirn, AUT 2001

Aspara at the Turmgallery, Limited edition CD, E Sonic Music, Dornbirn, AUT 2001

Only Plagues Music, Audio Research Edittions, The G25 Studio, UK 2001

Ars Vita Est, Amnesty International, Text/Author Composition, Dornbirn, AUT 2001

Peace (The Plagues Part Two), Text/Autor, Turmgalerie, Dornbirn, AUT 2001

Pong, Opening Project for the FD 21, www.fd21.de, Mercedes Welt, Berlin GER, 2001

Diptyque, Komp./Konzept, Montreux Jazz Festival, Kiosque de La Rouvenaz, CH 2001

Microft’s Curious Delight, Performance, The Mask Theatre, Liverpool, UK 2001

Sunday Beat, The Brewery, wöchentliche offene Bu?hne, Liverpool, UK 2000/01

Vacuum Timeline Soundtrack, The G25 Studio, UK and Switzerland 2000

Spheres, Solo CD, Audio Research Editions, Liverpool, UK 2000

NULL, Zero CD, Video Positive Festival Liverpool, UK 2000

Klangbilder, Gallery Cleverhead, Austria, Bregenz, 1999/2000

Spring Reverb, Performer, Intermedia_2000, Triskel Arts Centre, Cork, Irland 2000

To tight, LEAP dance festival, Komposition/Konzept, Liverpool, UK, 2000

The Millennium Gap Performance, Greil and Breed Productions, Dornbirn, Austria 1999

Movement for prepared Guitars and Noise Machines, OKAR Records, UK 1999

Loop, Initiator, Multimedia Performance, Galerie Gregor K., Bregenz, AUT 1999

Two Cues, Initiator einer Tanz- Multimediaperformance, LIPA, Liverpool, UK1999

LifeForms, Initiator, Musik, La tour-de-Peilz, CH 1999

X-Tree, Cleverhead Production, Palermo/Vienna/Bregenz 1999

Heart_Bit_t_race_lap_one, Trace CD, Liverpool Biennial of Contemporary Art, UK, 1999

Hope she is at Home, International Symposium on Electronic Arts, Liverpool, UK, 1998

A Life x 98, Music, St. Johns Tower, Gro?e Multimediaperformance, Liverpool, UK, 1998

Jumping Castle, Exhibition inside a jumping castle, Sound Installation, Austria, 1998

Pick me up, Video, co Director with Alexander Miller-Loeseke, UK, 1998

2000 Seconds Enter Interactive Space, Internet Live ?bertragung, LIPA, UK 1997

”Realtime 2.0“, Centre for Contemporary Arts, Comp., Glasgow, Scotland, 1997

Space the vinyl frontier, Dir. Colin Fallows, Performer, Liverpool, Great Britain 1997

Interactive Ex, Multimedia Performance, Seventh Heaven, Liverpool, UK 1997

A mouse Brainstorm, Music, Komposition, LIPA, Liverpool, UK, 1996

Slices of Liverpool, Identical Reproduction of a city street, LIPA, Liverpool, UK1996

Dr. Alien, Abstrakte Avantgarde Sound-Performance, LIPA, Liverpool, UK 1996

The Jame Gladdhil Video Performance, Initiator/Performer, UK 1996

The Box, Dream Reproduction, The Atrium, Liverpool, UK 1996